Spielbericht

1. Mannschaft: Am Ende fehlt wenig zum Punktgewinn

FC E/M – FC Thayingen
04.09.2021
1:2 (0:1)
Ein zweites Gegentor mit dem Schlusspfiff verwehrt dem FCEM einen Punkt im Heimspiel gegen Thayngen. Unter dem Strich geht der 2:1-Erfolg für die Gäste aber in Ordnung.

94. Minute, die letzte Szene. Die Ecke kommt gut, Kopfball, 1:2 - unschöner kann eine Niederlage kaum ausfallen. Die Köpfe hängen, die Wut ist gross.

Lange schien es nämlich so, als könnten die Marthaler mehr aus diesem Spiel rausholen als es der Spielverlauf andeutete.
Die Gäste aus dem Reiat starten griffiger ins Spiel und tauchen einige Mal gefährlich vor dem Marthaler Tor auf. Gute Reaktionen von Torwart Manuel Tröndle und Unvermögen der Thayngen verhindern jedoch einen frühen Rückstand. Insbesondere weite Bälle hinter die Abwehrreihe machen dem Heimteam zu schaffen. Nach rund 20 Minuten hat Marthalen zudem Glück, dass der Schiedsrichter nach einer Kläraktion von Tröndle nicht auf den Punkt zeigt. Marthalen-Stürmer Loris Bosshardt wirkt in dieser Phase isoliert, ist oftmals auf sich alleine gestellt. Eine gute Kombination zwischen ihm und Fabio Badertscher müsste ein Tor zur Folge haben. Doch es sind die Thaynger, die wenige Minuten vor der Pause in Führung gehen. 0:1 nach 39 Minuten. Die Führung geht angesichts des Chancenplus in Ordnung.

Hochkarätige Schlussminuten
Nach dem Seitenwechsel drückt Thayngen vehement auf das zweite Tor. Mit personellen Änderungen verleihen sie ihrem Angriffsspiel zusätzlichen Schwung. Wiederholt scheitern sie allerdings im Abschluss an sich selbst, oder abermals als Marthalen-Hüter Tröndle. Das Unvermögen der Thaynger spielt den Gastgebern in die Hände und lässt sie weiter hoffen. Und tatsächlich gelingt rund 20 Minuten vor Schluss der Ausgleich. Nach guter Passfolge findet eine Flanke des eingewechselten Fabian Tunkel den Kopf von Pascal Hertli. Von nun an scheint wieder alles möglich. In den Schlussminuten haben sowohl Marthalen als auch Thayngen Möglichkeiten zu einem zweiten Erfolgserlebnis. Etwa scheitert Marco Wiggenhauser am Gehäuse der Gäste. Auch Thayngen macht noch Bekanntschaft mit dem Alluminum, ehe das Siegtor nach dem Eckball in der Nachspielzeit fällt. Letztlich gewinnt das Team, das sich mehr klare Torraumszenen erarbeitet und insgesamt zwingender in den Aktionen ist. Und trotzdem hätte es für Marthalen eines dieser Spiele werden können, wo der vermeintlich schwächere die Punkte holt. 

Autor: Manuel Iseli

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